{"id":1416,"date":"2022-01-14T13:36:39","date_gmt":"2022-01-14T13:36:39","guid":{"rendered":"https:\/\/raymundkaiser.de\/?p=1416"},"modified":"2022-01-14T14:04:18","modified_gmt":"2022-01-14T14:04:18","slug":"gegenlicht-peter-lodermeyer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/raymundkaiser.de\/fr\/gegenlicht-peter-lodermeyer\/","title":{"rendered":"Gegenlicht \u2014 Peter Lodermeyer"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gegenlicht<\/strong> \u2014 Peter Lodermeyer | <a href=\"https:\/\/raymundkaiser.de\/gegenlicht\/\">Katalog GEGENLICHT, MAM Kunstverein, 2021<\/a><\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit seiner Pr\u00e4senz in dem im Jahr 2000 von Michael Fehr herausgegebenen Buch <em>\u201aDie Farbe hat mich\u2018<\/em>, sind die Arbeiten von Raymund Kaiser immer wieder im Umfeld der Farbmalerei gesehen, ausgestellt und besprochen worden. Wenn Farbmalerei die malerische Artikulation von Farbe als Farbe, von Farbe als Farberscheinung und\/oder als Material bedeutet (im Englischen leichter zu bezeichnen mit <i>color<\/i> und\/oder <i>paint<\/i>), dann sind Kaisers Arbeiten in diesem Feld gut zu verorten, denn Farbwirkung und Farbmaterial sind stets wichtige Parameter seiner malerischen Untersuchungen gewesen. Schaut man sich seinen Beitrag in <i>Die Farbe hat mich<\/i> noch einmal an, ein braunrotes Hochformat mit dem Titel <i>BR-H3\/99<\/i> von 1999 (S.\u20097), dann f\u00e4llt auf, dass Kaiser bereits dort die Dualit\u00e4t von matter und gl\u00e4nzender Fl\u00e4che beziehungsweise von Opazit\u00e4t und Transparenz der Farbe thematisiert hat \u2013 ein Thema, das auch heute noch immer die Grundlage seiner Arbeit ist. Dennoch hat sich der Fokus \u2013 nicht zuletzt auch durch das Experimentieren mit installativen Formaten \u2013 mittlerweile deutlich verschoben. Farbe ist nicht mehr das alleinige Thema; die Aufmerksamkeit des K\u00fcnstlers gilt nun besonders auch den Faktoren Reflexion, Raumwirkung und \u2013 wie der Titel dieser Publikation andeutet \u2013 der besonderen Lichtwirkung, die sich in seinen Arbeiten bemerkbar macht.<\/p>\n<p>In dem erw\u00e4hnten Gem\u00e4lde von 1999 teilen die beiden Zonen das Bildfeld in zwei gleich gro\u00dfe Rechtecke. Zudem ist eine \u201aAusrichtung der Formatproportionen des Bildes (&#8230;) am Goldenen Schnitt\u2018\u200a<sup>1<\/sup> zu bemerken. Damit ist also die doppelte Artikulation von Braunrot in ein anschauliches geometrisches Gef\u00fcge gespannt. So wie Raymund Kaiser als Autor des Bildes den in lasierenden Lackfarben erarbeiteten und mit einer gl\u00e4nzenden Lackschicht versiegelten Farbton mittels der \u00dcbermalung in \u00d6l in m\u00f6glichst gro\u00dfer Ann\u00e4herung als \u201aKopie\u2018\u200a<sup>2<\/sup> nachschafft, so ist der Betrachter dazu aufgefordert, die Spiegelungen im unteren, gl\u00e4nzenden Bildteil als Irritation der Farbe zu begreifen und durch die Wahl eines Standortes, von dem her die \u201ast\u00f6renden\u2018 Reflexionen minimiert sind, beide Farbzonen auch visuell in gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche \u00dcbereinstimmung miteinander zu bringen. Somit ist also die zweifache Erscheinung von Braunrot auf der Produktions- wie auch der Rezeptionsebene das eigentliche farbmalerische Thema dieser fr\u00fchen Arbeit.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Schaut man sich nun ein beliebiges sp\u00e4teres Gem\u00e4lde an, etwa <i>BR-H1 (240214)<\/i> von 2014 (S.\u20094), so sieht man schon auf den ersten Blick, in welche Richtung sich Kaisers Bildbegriff in der Folge weiterentwickelt hat. Aus der streng horizontalen Teilung der Felder ist ein irregul\u00e4rer, ein wenig an zerkl\u00fcftete K\u00fcstenlinien erinnernder Grenzverlauf geworden. Drei dunkelbraune Farbinseln stehen nun, von den Bildr\u00e4ndern abgeschnitten, als Figuren auf lackversiegeltem gl\u00e4nzenden Grund. Ihr unregelm\u00e4\u00dfiger Konturenverlauf steht in starkem Kontrast zu den vertikal-horizontalen Bildgrenzen und erh\u00f6ht au\u00dferdem den Gegensatz zwischen der transparent-spiegelnden Lackfarbe und der opaken \u00d6lmalerei. Zugleich sieht man, dass die strenge (approximative) Monochromie von 1999 inzwischen aufgef\u00e4chert wurde. Monochrom ist nur noch die homogen aufgerakelte zweite Farbschicht. In dem gl\u00e4nzenden, lackversiegelten Feld hingegen zeigt sich eine wolkige, vibrierende Helldunkelmalerei.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Die Tendenz, die urspr\u00fcngliche, konzeptionell rigide Bildanlage malerisch aufzubrechen, erreicht dann mit den Gem\u00e4lden der letzten beiden Jahre nochmals eine deutliche Steigerung. Eine Arbeit wie <i>BLROS-H1<\/i> (S.\u200912) von 2021 zeigt nun auf beiden Bildebenen ein von Verwischung und Vermalung gekennzeichnetes Miteinander von Blau und Rosa. Zudem ist die nachschaffende, die Farbigkeit der Lasuren \u201akopierende\u2018 \u00d6lmalerei nicht als glatte Schicht aufgerakelt, sie zeigt vielmehr dynamische Arbeitsspuren mit Spachtel oder Palettmesser. Das Bild erweist sich, gemessen an Kaisers urspr\u00fcnglich farbmalerischer Bildkonzeption, als \u00fcberraschend expressiv, dynamisch und \u201apers\u00f6nlich\u2018. Die neuen Arbeiten zeichnen sich also durch eine verst\u00e4rkte Betonung der sinnlichen Qualit\u00e4ten der Malerei aus, einhergehend mit einer gewissen Abschw\u00e4chung des konzeptionellen Ansatzes. \u201aSinnlich\u2018 meint hier nicht nur die delikaten, von unz\u00e4hligen Nuancen und \u00dcberg\u00e4ngen gepr\u00e4gte Farbverl\u00e4ufe, die das Auge, anders als die fr\u00fchere Quasi-Monochromie, kaum mehr in allen Details erfassen kann, sondern auch die cremige Materialit\u00e4t der pastos aufgetragenen \u00d6lfarbe.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Man darf vermuten, dass Raymund Kaiser die <i>peinture<\/i> in seinen Bildern neuerdings umso st\u00e4rker betont, als er im Gegenzug, auf einer zweiten Schiene seiner k\u00fcnstlerischen Produktion, die konzeptionelle Seite seines Ansatzes desto rigoroser verfolgt \u2013 interessanterweise unter Absehung von der Farbe selbst. Gemeint sind hier die Zeichnungen mit silbernem Textmarker auf Transparentpapier unter dem Titel <i>TransMark<\/i>, vor allem aber die seit 2013 realisierten Installationen mit Leichtstoffplatten, die mit silbernem Spiegelkarton kaschiert und ebenfalls mit silberfarbenem Permanentmarker bezeichnet sind. Die Oberfl\u00e4che dieser \u201aSpiegel\u2018 ist leicht strukturiert, sodass die Reflexionen unscharf oder verschwommen ausfallen. Die mit dem Marker bezeichneten Stellen wirken stumpf und weitgehend reflexionsfrei, sodass auch hier die alte Dualit\u00e4t zwischen spiegelnder und opaker Fl\u00e4che wieder zum Tragen kommt. Der Duktus der fl\u00e4chigen Markerstriche, der sich zu irregul\u00e4r konturierten Formen addiert, ist deutlich abzulesen. Duktus, Fl\u00e4che und Form, Figur und Grund, diese Grundgegebenheiten \u2013 Kaiser nennt sie das \u201aSkelett der Malerei\u2018 \u2013 r\u00fccken nun in den Fokus und werden ausschlie\u00dflich mit der Nicht-Farbe Silber vorgef\u00fchrt.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Bei den Installationen stehen die Reflexionseigenschaft des beschichteten Kartons und die sich daraus ergebende Bildr\u00e4umlichkeit thematisch im Mittelpunkt, ebenso das spezifische Bildlicht, das sich darin zeigt. Farbe kommt nur dann ins Spiel, wenn die Betrachter sie, zum Beispiel mit farbiger Kleidung, ins Erscheinungsbild der Installationen einbringen. Es ist bemerkenswert, dass dies alles schon in den Tafelbildern vorgedacht war. Anders als in dem fr\u00fchen Bild von 1999 wird die Spiegelung in den Arbeiten mit unregelm\u00e4\u00dfig umrissenen Farbzonen nicht mehr als Irritation des \u201aeigentlichen\u2018 Farbtons wahrgenommen, sondern als ein illusionistischer Bildraum, der sich \u2013 abh\u00e4ngig von der spezifischen Lichtsituation und dem gew\u00e4hlten Betrachtungsstandort \u2013 \u00f6ffnet oder auch verschlie\u00dft. Diese \u00d6ffnung erscheint als virtuelle R\u00e4umlichkeit, die sich <i>hinter<\/i> dem Bild aufzutun scheint, beleuchtet von einem scheinbar ebenfalls <i>hinter<\/i> der Bildebene aufscheinenden Licht. Durch die opaken Farbzonen wird diese lichthafte \u00d6ffnung verdeckt; sie stehen gleichsam im Gegenlicht, wenn man den Begriff laut W\u00f6rterbuchdefinition als \u201aentgegen der Blickrichtung des Betrachters strahlendes Licht\u2018 versteht, \u201adessen Quelle [durch das betrachtete Objekt] verdeckt ist\u2018.<sup>3<\/sup><span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Was in den Gem\u00e4lden bereits latent angelegt war, kam 2013 in potenzierter Form mit der Installation <i>reflect<\/i> im Kunstverein M\u00f6nchengladbach zum Tragen. Als breitformatige Wandfl\u00e4che aus 60 Spiegelplatten trug diese Installation visuell zu einer enormen Raumerweiterung bei, wobei man als Betrachter qua Spiegelung unweigerlich mit in die unscharf reflektierte r\u00e4umliche \u00d6ffnung des Bildes einbezogen und durch die gemarkerten stumpfen Partien partiell \u00fcberdeckt wurde. 2014 realisierte Kaiser zwei kleinere Installationen in der St\u00e4dtischen Galerie Schloss Borbeck und in der St\u00e4dtischen Galerie Villa Str\u00fcnkede in Herne (S.\u200928). Das Besondere dabei war die Anordnung der Platten an zwei im rechten Winkel zueinanderstehenden W\u00e4nden, sodass man Spiegelungen der Spiegelungen sehen konnte.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Mit der Installation Fluchten in der K\u00f6lner Galerie Floss und Schultz im September 2021 radikalisierte Kaiser dieses Konzept, indem er einen Raum im Raum konstruierte, der an allen vier Seiten mit seinen gemarkerten Platten besetzt war, sodass man sich beim Betreten sogleich einer unabsehbaren Zahl von gespiegelten Spiegelungen ausgesetzt sah. Da auch der Boden mit Spiegelplatten ausgelegt war, verdoppelten sich die Reflexionen noch, sodass man sich in diesem <i>mise en abyme<\/i> der Reflexionen von Reflexionen von Reflexionen und so weiter keine Spiegelungslogik, keine rational nachvollziehbare visuelle Struktur mehr rekonstruieren konnte und von der \u00dcberf\u00fclle der Erscheinungen geradezu \u00fcberfordert war. Dabei konnte man die paradoxe Erfahrung machen, zwar der Mittelpunkt der Installation, zugleich aber v\u00f6llig fragmentiert und in eine Unzahl von reflektierten Abbildern zersprengt zu sein, die zugleich noch durch die absorbierenden Stellen der gemarkerten Fl\u00e4chen weiter fragmentiert wurden. Dieses Paradox wurde durch das K\u00f6rpergef\u00fchl, visuell den Boden unter den F\u00fc\u00dfen zu verlieren, auf dem man doch sp\u00fcrbar stand, also mitten im Spiegelungsraum zu schweben, noch verst\u00e4rkt. Je nach Stimmung und Mentalit\u00e4t kann diese ungewohnte Art der Selbstwahrnehmung als faszinierend oder auch be\u00e4ngstigend erfahren werden. Die zugleich eingespielten elektronischen Sounds und gesprochenen Satzfragmente, die der K\u00f6lner Komponist Stefan Thomas beigesteuert hat, erschienen dem Betrachter wiederum wie Spiegelungen oder externalisierte Projektionen der eigenen, noch ungeordneten Gedanken und Gef\u00fchle beim Erleben des Kunstwerks.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>Bibelkundige Besucher und Besucherinnen der Installation werden in vereinzelten Phrasen wie<i> \u201adurch einen Spiegel\u2018<\/i> und <i>\u201avon Angesicht zu Angesicht\u2018<\/i> vielleicht den bekannten Vers 13,12 im 1. Korintherbrief identifiziert haben, in dem es hei\u00dft: <i>\u201aWir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich\u2019s st\u00fcckweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.\u2018<\/i> Hier sind also die Themen Spiegelung und Fragmentierung angesprochen \u2013 <i>\u201ast\u00fcckweise\u2018<\/i> wurde auch das Bibelzitat selbst dargeboten, begleitet von gl\u00f6ckchenartigen elektronischen Kl\u00e4ngen in Zufallsanordnung. Im zitierten Vers des Paulusbriefes wird die Hoffnung auf ein ungetr\u00fcbtes Erkennen und Erkanntwerden ausgesprochen, das jedoch auf das Jenseits verschoben wird. Damit scheint in Kaisers Installation das uralte Thema des Spiegels auf, den man sich selbst oder anderen vorh\u00e4lt, um zur Erkenntnis der Wahrheit zu gelangen. Dass wir jedoch im Hier und Jetzt, auch wenn wir in der Wahrnehmung ganz auf uns selbst zur\u00fcckgeworfen werden, nie eine reine Selbst- und Wahrheitserkenntnis haben k\u00f6nnen, wird in Fluchten sehr deutlich gemacht. Als reale Personen im virtuell vervielf\u00e4ltigten, nach allen Seiten hin fluchtenden Spiegelraum k\u00f6nnen wir uns nur sehen, indem wir zugleich Teile des Gesamtgef\u00fcges verdecken. Wir stehen f\u00fcr uns selbst immer im Gegenlicht.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>1 Jens Peter Koerver, \u201eIch versuche einen roten Farbton zu finden, den ich noch nicht gesehen habe, und alles Weitere ergibt sich im Prozess.\u201c, in: Michael Fehr (Hrsg.), Die Farbe hat mich. Positionen zur nicht-gegenst\u00e4ndlichen Malerei, Essen 2000, S. 121\u2013124, Zitat S. 123.<\/p>\n<p>2 Ebd.<\/p>\n<p>3 Duden online, Stichwort \u201eGegenlicht\u201c, www.duden.de\/rechtschreibung\/Gegenlicht (abgerufen am 17.10.2021).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegenlicht \u2014 Peter Lodermeyer | Katalog GEGENLICHT, MAM Kunstverein, 2021 Sp\u00e4testens seit seiner Pr\u00e4senz in dem im Jahr 2000 von [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"template-page-builder.php","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-1416","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-texte"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"fr","enabled_languages":["de","en","fr"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"fr":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/raymundkaiser.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1416","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/raymundkaiser.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/raymundkaiser.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/raymundkaiser.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/raymundkaiser.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1416"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/raymundkaiser.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1416\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1429,"href":"https:\/\/raymundkaiser.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1416\/revisions\/1429"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/raymundkaiser.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1416"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/raymundkaiser.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1416"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/raymundkaiser.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}